Jean-Jacques Rousseaus Leben

Jean-Jacques Rousseau wurde am 18. Juni 1712 in Genf geboren.
Er stammte aus einer hugenottischen Familie und lebte 16 Jahre lang als Halbwaise in Genf, wo er von Verwandten aufgezogen wurde. Daraufhin fand er 1732 bei Madame Louise de Warens Unterkunft. Sie behandelte ihn wie ihren eigenen Sohn und gleichzeitig wie ihren Geliebten. Schließlich veranlasste sie ihn zum katholischen Glauben überzutreten.
Während er bei ihr lebte, beschäftigte er sich mit Schriften zur Philosophie, Theologie, Naturwissenschaft und Musik.

1742 zog er nach Paris, wo er als Hauslehrer und Kopist arbeitete und für die französischen Enzyklopädie musikalische Beiträge schrieb. Während seines Aufenthaltes in Paris führte er eine freie Ehe mit Therese Levasseur, aus der fünf Kinder hervorgingen .
1750 erhält Rousseau einen Preis für die Beantwortung der Frage, ob der Fortschritt die Menschen verbessere. Durch diese Schrift wurde er über Nacht berühmt. 1754 setzte er diese Schrift fort. Zwischen 1761 und 1762 vollendete er drei Hauptwerke.

In seinem Werk über die Erziehung bekennt er sich zum Deismus ( = die Auffassung, dass Gott zwar Schöpfer war, aber danach überhaupt keinen Einfluss mehr auf die Welt hatte) und musste daher aus der Stadt fliehen. Zunächst fand er beim preußischen König Friedrich II. solange Schutz, bis er auf Einladung von David Hume nach England ging. 1768 kehrte er unter den Decknamen Renou nach Paris zurück und vollendete 1770 seine Autobiographie.

Jean-Jacques Rousseau starb am 2.Juli 1778 in Ermenonville bei Paris.





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