Platons Leben

Platon wurde 427 v.Chr. in Athen geboren. Seine Familie gehörte einem alten Adelsgeschlecht, dem der Kodriden, an. Er war einer der bedeutendesten Philosophen in der Geschichte. Nach der Hinrichtung seines Lehrers Sokrates 399 v.Chr. und der Feststellung, dass der Staat sich von den Sitten der Väter abgewandt hatte und dementsprechend zerfiel, widmete er sich vollständig der Philosophie. Nach acht Jahren als Schüler des Sokrates verließ er Athen und ging auf Reisen. Zuweilen reiste er nach Megara, Kyrene und Ägypten. Er war auch in Unteritalien und Sizilien und traf dort Dionysios I. Um 367 v. Chr. unternahm er eine zweite Reise nach Sizilien zu Dionysos II. Nach seiner Rückkehr 387 v. Chr. gründete er im heiligen Hain des Heros Akademos die danach benannte Akademie als die erste Athener Philosophenschule. Platon starb 347 v. Chr. in Athen.


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