Kants Philosophie


Kants Philosophie beruht auf einer Symbiose zwischen Rationalismus und Empirismus. Er war der Meinung, dass die Rationalisten die Vernunft zu sehr betonten und die Empiristen die Erfahrung.

Kant vertrat die Auffassung, dass der Mensch von Natur aus alles in Zeit und Raum versteht. Weiterhin betrachtet er das Kausalgesetz als eine Eigenschaft der Vernunft, Ursache und Wirkung ins Verhältnis zu setzen. Außerdem unterscheidet er zwischen "Dingen für sich" und "wie wir die Dinge sehen".
Nach Kant könnte der Mensch nie sicheres Wissen über die wirklich wichtigen Fragen der Philosophie, wie zum Beispiel "Gibt es einen Gott?", "Eine unsterbliche Seele?" erlangen. Dies liege daran, dass der Mensch teil eines Systems ist und deshalb die Zusammenhänge des Ganzen nicht erkennen kann. Allerdings verweist er auf "Praktische Postulate": Seine Behauptungen, die er nicht beweisen konnte, aber für das menschliche Handeln und seine Moral notwendig sind, wären, die Existens Gottes der unsterblichen Seele und des freien Willens. Er unterstellt, die Moral sei angeboren, also jeder weiß, was Recht und Unrecht ist. Sein wichtigster ethischer Grundsatz ist die Gleichberechtigung (Pflichtethik).

Weiterhin ist der Grund einer Handlung wichtiger als die Konsequenz (Gesinnungsethik). Er teilt den Menschen in zwei Teile. In das empfindende Wesen (Sinneswesen) und das Vernunftswesen. Dies unterscheidet den Mensch vom Tier.



1. Erkenntnistheorie:



Empirismus: Die Sinne sind die Quelle der Erkenntnis.
Rationalismus: Anordnung der sinnlichen Erfahrung in den Kategorien Raum, Zeit und Kausalität.


2. Ethik:


Kant war somit Ahnherr der UNO.


Die vier Kantischen Fragen:


Kant hat sich vier Fragen gestellt und diese zu beantworten versucht:

Was kann ich wissen? – In seiner Erkenntnistheorie

Was soll ich tun? – In seiner Ethik

Was darf ich hoffen? – In seiner Religionsphilosophie

Was ist der Mensch? – In seiner Anthropologie


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