Aristoteles Philosophie

Er machte sich viele Gedanken über die Physik, doch er wusste selber nicht, ob es nun Physik oder Naturphilosophie war womit er sich beschäftigte. Er stellte einige Theorien auf, die später dann aber als falsch erwiesen wurden, zum Beispiel von Galileo Galilei; die Philosophie über die vier Elemente. Dort behauptete er nämlich, dass es eigentlich noch ein fünftes Element geben müsste. Er machte sich ebenfalls viele Gedanken über die Psychologie der Lebewesen. Er glaubte, dass die Seele und der Körper eines Lebewesen nur zusammen existieren können. Also, so folgerte er, könne sich die Seele des Menschen nach dem Tode nicht von seinem Körper trennen sondern würde für immer mit ihm vereint sein. Damit widerlegt er die Pythagoreische Lehre, die behauptet, dass die Seele im Körper gefangen sei und erst ausbrechen könne, wenn der Körper stirbt. Nur aufgrund der Seele, kann der Mensch seine Fähigkeiten, Charakterzüge und Eigenarten entwickeln. Auch philosophierte er über die Ethik. Er sagte dass alle Menschen sich nur entwickeln weil sie der Glückseligkeit entgegenstreben. Dabei sucht sich jeder Mensch seinen eigenen Weg aus um sie zu erreichen. Er untersucht unter diesem Aspektpunkt das Verhältnis von Intelligenz und des Charakters im Verhältnis zum Glück. Dabei unterscheidet er zwei Arten von Tugenden: einmal die moralische und einmal die Tugend des Denkens. Die moralische Tugend erfolgt aufgrund des Charakters der einzelnen Personen, der sich aus Erfahrungen und Gewohnheiten entwickelt. Er glaubt aber, dass nur reife und erwachsene Männer diese Tugend besitzen können, nicht aber Frauen, Kinder und Barbaren. Er war auch gegen den Missbrauch von Sklaven. Obwohl er die Sklaverei billigte, sagte er dass die Sklavenherren ihre Autorität nicht ausnutzen sollten, da sie und die Sklaven die gleichen Interessen verfolgten. Auch beschäftigte Aristoteles sich mit der Logik. Dabei entwickelte er die Gültigkeitsregeln. Dabei verband er zwei Sätze die zu einem neuen Schluss führten; zum Beispiel: 1) Alle Menschen sind sterblich. 2) Alle Griechen sind Menschen. Daraus lässt sich dann folgern, dass alle Griechen sterblich sind, da sie Menschen sind und alle Menschen sterblich sind. Ebenfalls beschäftigte er sich mit der Metaphysik. Aristoteles behauptet, dass alles was in dieser Welt passiert, durch einen Erstbeweger ausgelöst wird. Ein Erstbeweger ist jemand, der eine Sache tut und damit eine Kette von anderen Bewegungen in der Welt auslöst, da alle Dinge auf der Welt nach Vollkommenheit streben. Dies wurde aber von den Menschen damals sehr stark angezweifelt und so beschränkte Aristoteles sich mit seiner Behauptung nur noch darauf, was von der Wissenschaft nachgewiesen werden konnte.

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